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Süße, fROHe Weihnachten

Unser erstes Weihnachten, nachdem wir angefangen hatten, uns rohköstlich zu ernähren, war sehr aufwändig. Bei dem weihnachtlichen Familienmahl gab es natürlich keine Probleme. In jedes Festmahl ist ein rohes Element ja mühelos zu integrieren.

Aber was ist mit dem „bunten Teller?“

Wir waren erst fünf Monate Rohköstler, mir war nicht danach zumute zu verzichten und so suchte und kaufte ich drei Bücher über rohe Weihnachtsleckereien. Und knetete, pürierte, stach aus, weichte ein, wartete, probierte dieses aus und jenes….und war begeistert, was alles ohne Backen, Mehl, Butter und Eiern möglich ist…..und genervt.

Jaha…die Rezepte für rohe Lebkuchen-Kugeln, Früchtebrohte und Zimtsterne waren wirklich sehr, sehr lecker, aber ich stehe nun einmal nicht gerne in der Küche und bin, ehrlich gesagt, auch nur maßvoll begnadet auf dem Gebiet.

Diese Kunst überlasse ich voller Bewunderung lieber Menschen, die dafür brennen und tue das, was ich besser kann.

Neue und auch außergewöhnliche Ideen fliegen mich in kreativen Schwärmen an, für das praktische Umsetzen, benötige ich kundige Hände. Hier könnte ich liebende Oden über meine Freundin Heidrun schreiben, aber heute geht es ja um schnelles Süßes.

Ein kleiner Exkurs zum Verständnis.

Ab Winterbeginn wächst der glitzernde Geschenkeberg für meine siebenköpfige Familie auf dem Klavier.

Ich kann nicht anders, mir fällt unentwegt etwas ein. Mein ganzes Leben geht das schon so.

In jeder Hinsicht.

Meine Familie hat noch nie erlebt, dass sie mit nur zwei oder drei Geschenken vorlieb nehmen müssen. Nicht nur das was, sondern auch das wie macht mir Freude.

Meine Mutter z.B darf sich auch in diesem Jahr trotz ihrer 86Jahre auf einen eigenen, getürmten, goldenen Gabentisch freuen.

Ach je, das Einpacken.

Trotz über fünfzig jähriger Erfahrung, sehen meine Pakete aus, als hätte ich eine siebenjährige Nachbarstochter, mit Gipsarm gebeten, das Einpacken zu übernehmen.

Das ist in der Küche leider nur unwesentlich anders.

Darum habe ich damals meine Energie zum nächsten Weihnachtsfest darauf verwandt, mich um schnelle, mühelose, köstliche Leckereien zum Adventstee zu kümmern.

Ein kleiner Auszug heute hier für Euch.

Es gibt noch eine Menge anderer rohköstlicher Manufakturen, die z.B. Mozartkugeln zum Niederknien verkaufen, aber davon hatte ich keine Proben zu Hause, die ich hätte fotografieren können.

Hier eine kleine Liste, schnell zu bestellender oder herzustellender Schätze für den Weihnachtsteller.

Links auf dem Foto liegt ein rohes Früchtebrot von Vitakeim oder Vitasprosse. (beide bieten die gleiche Rezeptur an)

Sehr sehr lecker, fruchtig, bissfest, tolle Konsistenz, die stark an die gebackenen Früchtebrote erinnert. Mandelmus oder das unfasssbare Zimt-Mandelmus von Jem (Raw Living) darauf und jeder Gast lässt den Stollen stehen.

Die Zitronen-Mandelkekse (hmmm) sind von Keimling, ebenso wie die Kugeln auf dem Bild. Lebkuchen – Orangen – und Walnusskugeln.

Alle Drei regen zum Träumen an, aber die Lebkuchen Kugeln sind wirklich der weihnachtliche Hammer.

Auch bei Gabriele Weiss von der Rohkost-bar könnt Ihr über ihren Web Shop atemberaubende, süße Köstlichkeiten bestellen.

Auf dem Bild seht Ihr noch die Orangen- und Mandelkonfekte von rawconcept raute hesse. Die Schokoladen mit weihnachtlichen Motiven habe ich in minutenschnelle selber gemacht.

Nicht wirklich selber gemacht, aber nah dran.

Es geht ja heute vornehmlich darum, wie man schnell und ohne Aufwand an den süßen Teller kommt.

Für die Schokoladen habe ich bereits vor Jahren Weihnachtsformen bei Ebay gekauft. Ich besitze gewiss 20 verschiedene Formen, für Ostern, Frühling, Geburtstag, Weihnachten und neutral. Sie sind nicht teuer und es könnte sich lohnen, sich einen kleinen Vorrat zuzulegen, dann hat man immer eine sehr persönliche Geschenkidee.

Schokolade in Häschenform, selbst gemacht, kommt nicht nur bei Ommmma an.

Ich habe die leckeren, rohen Schokoladen von Ombar (in jedem Bioladen) im Wasserbad aufgelöst, Lebkuchengewürz und Orangenöl dazugegeben, sie in die Weihnachtsformen gegossen und ab damit in den Kühlschrank.

Nach einer halben Stunde waren die niedlichen Pralinen in Päckchen- Tannen und Kugelform mit feinem Weihnachtsgeschmack auf dem Tisch.

Und ratet mal, wonach es die Gäste als erstes verlangte?

In die restliche, flüssige Schokolade wurden an beiden Enden die sensationell leckeren Amaranth Stäbchen getunkt, die ich aus den Amaranthschnitten von Vitakeim geschnitten habe.

Während ich hier schreibe, habe ich mir übrigens rasch ein warmes, sahniges Süppchen aus Schwarzwurzeln, Kohlrabi, Petersilie, Sprossen und Avocado gemixt und trinke es nun aus einem Marmeladenglas während ich tippe.

Yummmieh… ich liebe es.

Und nun wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Fest und kraftvolle Gedanken, in den magischen Tagen, zwischen den Jahren.

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Habt Dank dafür, dass Ihr meinen Blog so aufmerksam angenommen habt und Euch meine Gedanken immer wieder interessieren.

Es macht mir so viel Freude, alles, was in mir ist und nach draußen drängt, mit Euch zu teilen.

Seid umarmt.

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